Was tun bei dieser Mörderhitze?
Das ganze Land stöhnt unter den gegenwärtigen Rekordtemperaturen. Wer nicht den Vorzug eines klimatisierten Büros oder Haushalts hat, vergießt Bäche von Schweiß und sowohl der Körper als auch die allgemeine Laune leiden unter den tropischen Wetterverhältnissen. Wie also soll man sich angesichts dieser Ausnahmesituation am besten verhalten?
Der österreichische Fachjournalist und „Gesundheitspapst“ Prof. Hademar Bankhofer, über dessen Leben und Schaffen das Magazin Astroblick im April und März 2005 ausführlich berichtete, zauberte auch für diese Misere ein paar Rezepte aus dem Ärmel und zeigte kürzlich im Hessischen Rundfunk, wie man auch den heißesten Tag ohne gröbere Blessuren übersteht.
Das Wichtigste gleich vorweg: Da man an besonders heißen Tagen bis zu drei Liter ausschwitzt, muss man diese Flüssigkeitsmenge auch wieder ersetzen: Am besten trinkt man Wasser oder eine Mischung aus zwei Dritteln Wasser und einem Drittel Apfelsaft – Alkohol belastet den Kreislauf zu sehr. Um den Wasserverlust nicht noch zu verstärken, sollten Anstrengungen wie schwere Arbeiten oder intensive Sportarten nur vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang ausgeübt werden. Außerdem sollte man auf schweres Essen verzichten – Trinken ist jetzt wichtiger!
Um sich ein kühles Versteck zu schaffen, sollten Sie die Räume nachts lüften und tagsüber die Fenster samt Jalousien geschlossen halten. Drehen Sie eine etwaige Klimaanlage nicht zu weiter herunter, da sonst das Risiko einer Erkältung besteht! Wenn es der Beruf gestattet, sollten Sie auch luftige und lockere Kleidung aus Naturfasern tragen und Kleidungsstücke aus Kunstfaser meiden.
Wer spürt, dass sein Kreislauf bald nicht mehr mitmachen wird, sollte rasch zum nächsten Waschbecken und etwa 60 Sekunden lang kaltes Wasser über den Puls seiner Hände laufen lassen – das erfrischt in Windeseile. Ist die Lage ganz ernst, sollten auch die Unterarme einbezogen werden, da dies die Wirkung noch verstärkt.
Professor Hademar Bankhofer in Astroblick
Probieren Sie es doch einfach mal aus März 2005
und Das grosse Buch vom gesunden Leben April 2005

